Showing posts with label auf Deutsch. Show all posts
Showing posts with label auf Deutsch. Show all posts

Saturday, August 3, 2013

Reise in die Vergangenheit - Zwischenstop in Michigan

Dieser Bericht ist leider bereits mehr als einen Monat überfällig, aber besser spät als nie :)

Eines der Highlights und für mich eine großartige Chance war, dass unsere Reise von Toronto nach Calgary durch die USA führte. Dieser Weg ist kürzer, günstiger und führte durch Michigan und Illionois, wo wir zum einen einige meiner alten Austauschfreunde getroffen haben und nahe Chicago haben wir für einige Tage Andrea, eine Schulfreundin vom Gymnasium besucht.

Jeweils für 3-4 Wochen habe ich an einem vom Gymnasium organisierten gegenseitigen Austausch teilgenommen, der amerikan. Schüler nach Uetze und uns nach Saline geführt hat; das war vor mehr als 13 Jahren.. Für mich war das damals ein großartiges Erlebnis aus zig verschiedenen Gründen. Wir sind zum einen an einer Highschool auch im Unterricht zu Gast gewesen, haben in Gastfamilien gewohnt, haben Ausflüge mitgemacht (u.a. nach Chicago), haben unheimlich große Fortschritte im Englischen gemacht, neue Freunde kennengelernt und sind sogar auf dem Rückweg 5 Tage in New York gewesen.

Alles in allem war das eine so positive Erfahrung, die mir trotz der vielen Jahre die dies her ist sehr gut in Erinnerung bleibt. Deshalb hab ic mich reisig gefreut, einige der alten Austauschfreunde, besonders meine
Austauschpartnerin Becky, wiederzutreffen. Ich habe im mich zwar sehr früh angekündigt, aber bis wenige Tage vor unserer 3-tägigen Durchreise stand noch kein Date fest. Ich war schon ein wenig nervös, da ich niemanden der Bekannten seit damals wiedergetroffen habe, mit denen ich "nur" in Facebook verbandelt bin.
Wir hatten großartige Tage in und um Ann Arbor und es bestand kein Grund zur Nervosität. Wir wurden netterweise von Jung vom Greyhound Terminal in Detroit zum Flughafen gefahren, wo unser Mietwagen wartete. Und wie wir ja leider wissen, geht es Detroit schlecht und deshalb gibt es fast gar keine öffentl. Verkehrsmittel! Wir waren dann noch nett zusammen essen, bevor Sami und ich uns ein günstiges Motel in Ann Arbor gesucht haben.

 

Am zweiten Tage haben wir dann Ann Arbor erkundet- eine wirklich tolle Stadt! So hatte ich das gar nicht in Erinnerug, aber habe auch nur wenig gesehen. Einen sehr sehr positiven Eindruck hatten wir und wirklich gutes Essen, tolle Läden, tolle Atmosphäre, Uni-Campus, wie man sie aus den Filmen kennt usw.

Abends waren wir mit Chris und seiner Verlobten Essen und wurden netterweise eingeladen. Mit Chris hatte ich den wohl meistern Kontakt in den Jahren aufgrund seiner Liebe zu deutschen Fussballern und deutscher Sprache und Bier :)

Am nächsten Morgen haben wir Becky besucht, meine Austauschpartnerin, mit der ich mich damals so gut verstanden habe. Und es hat keine 30 Sekunden gedauert und die alte Verbundenheit und gleiche Wellenlänge waren wieder da :) Eine großartige Erfahrung.
Wir haben einen Ausflug in der Umgebung gemacht und auch Becky's Eltern noch getroffen, was eine weitere tolle Überraschung für mich war.
 With Becky's parents and nephew














Am Nachmittag haben wir uns dann mit Kevin in einem Pub in Ann Arbor getroffen und uns wieder aufs Laufende gebracht, denn in facebook sieht man ja nur ein paar Fotos und schreibt sich alle Jubeljahre (ihr wisst ja, wie das ist..).




Am Abend waren wir auf eine Geburtstagsfeier eingeladen von einer Freundin von Chris, die einen alten Bauernhof gekauft hat und ihn nach und nach sehr schön herrichtet. Der Nachbar in dder Wildnis nahe einer kl. Stadt war natürlich Deutscher..

Am nächsten Morgen haben wir uns mit dem Mietwagen, den wir ja aus Ermangelung an öffentl. Verkehrsmitteln haben mussten auf nach Chicago gemacht. Fahren war super-einfach, weil die Straßen alle gerade verlaufen, breit sind, alle vorsichtig fahren und weil der
Mietwagen ein echter Niedersachse war ;)
und fast von selbst fuhr. Zu diesem Ausflug bald mehr..


Thursday, July 11, 2013

Gallerie der wilden Tiere..

Im letzten Monat, den wir komplett in den Rocky Mountains verbracht haben, sind uns viele wilde- und nicht so wilde Tiere vor die Linse gelaufen. Hier eine Auswahl (Gallerie öffnet sich, wenn eine Foto doppelt angeklickt wird):

Auf dem Weg nach Jasper- ein Schwarzbär Baby
Das mit Geschwister und Mutter unterwegs war


Ein Cinnamon Bear (Zimtbär), eine Art von Schwarzbär

Der Bär hat nach Beeren am ´Busch gesucht.

Ein Pika auf einem Felsen mit Aussicht auf den Moraine Lake

Sehr viele Streifenhörnchen, die viel Krach machen leben überall

Riesige hirschartige Wapitis grasen am Wegesrand der kl. Straßen

Sehr viele Schmetterlinge, u.a. Schwalbenschwanzschmetterlinge
Etwas zerzauste Rocky Mountain Bergziegen :)

Nach Alarm der Mutter, rettet sich ein Schwarzbärbaby in die Bäume..

Friday, May 31, 2013

Auf der zweiten "Farm"- ein kleines Stückchen Paradies mitten in Ontario

Die zweite Farm ist eigentlich keine Farm, sondern eine hochklassige Pension, wenn man es so nennen kann. Das "Pretty River Valley Country Inn" ist unsere Herbgerge seit ca. 3 Wochen und eigentlich möchte ich nächste Woche noch gar nicht weiterziehen.

Die Umgebung ist ein Naturschutzgebiet  mit vielen Wanderwegen und ca. 25 km entfernt der Wasaga Beach, der längste Süßwassersandstrand der Welt.  Auf dem Hof leben großartige Pferde (Isländische, Percherons und zwei Miniaturopferde), vier Rentiere, zwei schottische Hunde, eine sehr zahme Katze und Federvieh (u.a. ein zahmes Huhn mit dem Namen Jeff) :)
Jedes Wetter fühlt sich hier irgendwie gut an und auch wenn Unkraut zupfen bei 28°C und. Mücken nicht so erfreuliche ist- körperliche Arbeit in der Sonne hat irgendwie (noch) Charme für uns.

Neben mir und Sami sind noch zwei weitere Wwoofer hier, zwei junge Japanerinnen. Außerdem leben zwei festangestellter Frazosen im Haus und eine Pferdepflegerin arbeitet hier fest. Jeder bringt eigene Kultur, eigene Essgewohnheiten und eigene Geschichten mit!
Das Abendessen ist immer frisch zubereitet und man merkt, dass unsere Gastgeber sehr gerne kochen Linda und Paul, in Ihrem früheren Leben IT-Manager, haben sich hier eine neue Existenz aufgebaut und führen den Betrieb mit relativer Ruhe. Das Essen und die Gastfreundlichkeit sind großartig. Das Frühstück ist besonders toll, da wir die Reste des Gästebuffets essen können und die beiden Franzosen ausgezeichnetet Köche sind.
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, wobei die einzige Konstante das Füttern der Tiere zweimal täglich ist. Ansonsten bestehen die Aufgaben in Gärtnern, die 11 Zimmer des "Inns" reinigen, Backen, Waschen, Pferde bürsten, Sami miemt oft den Poolboy, Zäune reparieren und vieles mehr.

Das Wetter war bisher alles zwischen 1°C und Schnee und gestern 30°C und schwüler Hitze! Die Anlage hat aber einen Salzwasserpool, den wir nutzen können (neben dem Fitnessraum und Jacuzzis..) -zu dem ich mich auch gleich aufmache an diesem freien Tag.

Die Stadt Collingwood ist ca. 10 Minuten entfernt und ein wirklich schönes Städtchen. Sehr wohlhabend, weil über Jahrhunderte hier Schiffe gebaut wurden und durch die Blue Mountains, den Pretty River Valley Nationalpark und die Lage an der Georgian Bay jetzt ganzjährig viele Touristen in die Stadt kommen. Die Häuser sind alt, die Künstlerszene sehr präsent und die Cafés scheinen sehr nett. Ich war vor zwei Wochen im  Scandinava Spa, ein großartiger Ort der Ruhe. Nichts skandinavischen wirklich, aber das verkauft sich wohl besser.

Wenn ihr mal in der Nähe seid oder auch wenn ihr nicht in der Nähe seid- diese Gegend ist eine Besuch absolut wert! Outdoorerlebnis- Suchende sind hier richtig, aber auch für Kunstliebende und Erholungssuchende bietet die South Gerogian Bay etwas Neues.







Rundum also ein sehr sehr positives Erlebnis bislang. Das einzige Negative ist, dass unsere "Mitbewohner" allesamt die ganze Zeit Filme runterladen und das Internet deshalb sehr langsam ist. Und Handyempfang hat man nur an einer Ort in der Nähe des Trocker-rohres hinter dem Haus.... :/ Entschuldigung also, dass meine Geduld nicht für mehr Emails oder Blognachrichten reicht.

Sunday, May 12, 2013

Traditionelle Rinderrouladen zum Abschied

Nachdem es auf der Farm Tradition ist,dass jeder Gast ein traditionelles Gericht aus seinem Land zubeteitet und Sami schon sensationelle Pyttipannu gemacht hat, war ich gestern dran.
Es waren schon viele "Gastarbeiter" aus Deutschland da und es wurde schon vieles zubeireitet, was mir in den Sinn kam...
Die Lösung für das Problem war ein Anruf bei Oma ;) Rinderrouladen, Rotkohl und Kartoffelpuffer sollte es werden.
Dem Schlachter zu erklären, wie das Fleisch geschnitten sein muss für Rouladen war interessant, aber  es war erfolgreich.

 Das Endresultat war sehr sehr lecker auch wenn die Puffer ewig brauchten und der Rotkohl von Kühne aus dem Glas war.

Tuesday, May 7, 2013

Das Leben auf dem ersten Bauernhof


Nachdem wir nun alles über Toronto berichtet haben, jetzt mehr zu den ersten Wochen Arbeit auf der Farm.
Wir arbeiten viele Stunden, mehr als der wwoofer Durchschnitt sicherlich, aber das ist absolut okay, denn erstens macht die Arbeit an der frischen Luft Spaß und zweitens ist unsere Unterstützung wichtig für den Lebensunterhalt von Laurie und Ray- die Bauern, auf deren Hof wir arbeiten. Wenn wir nicht zum Markt fahren, fangen wir um 08 oder 09 Uhr an und hören ganz verschieden mit versch. Pausen auf, aber es kommen mind. 7 std (exkl. Pause) zusammen.

Der Hof ist außerdem ein wenig von der nächsten Kleinstadt entfernt und so viel kann man abends nicht mehr machen, weil man so kaputt ist -das Grundstück liegt aber wunderschön am Grand River.
Laurie und Ray halten Angus Beef, Ziegen, Hühner für Eier, zwei Hunde, neuerdings auch Kaninchen und zwei Enten. Außerdem wird auf dem u.a Hof folgendes erzeugt/angebaut: Himbeeren, Erdbeeren, Erbsen, Spinat, Rhabarber, Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Lauch, Radieschen, Tomaten, eingelegte Eier, Pflanzen, Honig und Marmeladen!!!! Hierbei zu helfen macht wirklich Spaß!
All dies wird auf versch. Wochenmärkten in der Umgebung verkauft, auf die Sami und ich auch schon mitgefahren sind.

Überraschenderweise hatte keiner von uns Muskelkater oder andere Dehnungssschmerzen nach den ersten Tagen! Unsere Aufgaben waren u.a. das Pflanzen von Zwiebeln (kleine Ableger aus dem Gewächshaus hier), Salat, Radieschen und Karotten (und das alles in 30 Grad bei Mittagshitze...) Das Hacken von großen Stämmen zu Kaminholz mit einer mechanischen Axt, die vom Taktor betrieben wird und das Verbrennen von allem, was wir mit einem Rechen zusammengefegt haben und mit einer Maschine hinter dem Mini John Deere (s.u.) zusammengesammelt haben.

Wir haben diese Steinmauer mit Blumenbeet gebaut, haben Himbeerhecken von Unkraut und toten Zweigen befreit, Eier gewaschen und in Kartons verpackt, Kartoffeln sortiert & gesäubert.
Die Mauer wurde aufgrund der deutsch-finnischen Präzisionsarbeit "Berlin Wall" getauft, nach der Deutsch-deutschen Greznmauer und wir werden veilleicht mit einer Metallplatte verewigt. Die Garantiezeit wurde übrigens auch auf 38 Jahre angesetzt...


Sami beim Pflügen vom zukünftigen Kartoffelfeld



Ich habe ein Gänseküken adoptiert :)


Zu, Frühstück, frische Ziegenmilch


Tuesday, April 23, 2013

Das besonders hohe Highlight des Toronto Besuchs


Am Südende von Toronto, nah am Ufer des Ontario Sees steht der CN Tower auf den wir uns getraut haben, eines der höchsten Gebäude der Welt
Die 553 Meter waren zu Bauzeiten (1975) das höchste Gebäude der Welt und seitdem bis 2010 immer entweder höchstes Bauwerk, höchster Turm oder höchstes Gebäude im Guinessbuch der Weltrekorde. Immernoch hält der CN Tower den Rekord des höchsten Freiluftrundganges, den man in 356 m Höhe an Sicherungen rund um den Trum machen kann.

Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.







Sami und ich haben uns mit einem 3-Gänge Menü im sich drehenden Restaurant begüngt :) Dass Menü war hevorragend und eine tolle Sicht über die Inseln und die Innenstadt! Und sich auf den durchsichtigen Glasboden begeben alleine hat wirklich Mumm gekostet, obwohl wir keine Höhenangst haben.



Herzklopfen gab's bei diesem Glasboden!

Monday, April 15, 2013

Unser Flug via Reykjavík und Grönland


Wir sind am Freitag mit Icelandair geflogen, weil die zum einen den günstigsten One-way Flug von Helsinki nach Toronto angeboten haben aber zum anderen, weil es für uns sehr spannend klang Fuß auf Isländischen Boden zu setzen und Island von oben zu sehen- quasi zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen!

Und großartig war es in der Tat, wie die Bilder hoffentlich zeigen.

Der Service an Bord war gut, alles war pünktlich und der Sitzkomfort und Ausstattung waren sehr gut. Das einzige Minus war, dass man das Essen bezahlen muss, wie bei Billigfliegern.





  

 

 

 

 

Grönland von oben

 Wir sind an der Südspitze Grönlands lang geflogen um dann über Nordost Kanada Richtung Toronto zu fliegen. Und weil wir vermeiden wollten, dem Jetlag zu verfallen, sind wir auch den ganzen Flug - 10 Stunden inkl. Umsteigezeit, wach geblieben (Landung war um 02 Uhr finnischer Zeit).

Besonders beeindruckend waren hier die großen und kleinen Eisschollen. Wenn man die Form und Schatten aus 10.000 m Höhe sieht, müssen die riesig sein. 




Wednesday, April 3, 2013

Auf in den Wilden Westen

Die häufige Frage, die wir noch nicht beantwortet haben ist- "Was macht ihr eigentlich die ganze Zeit in Kanada?" Wir werden Cowboys, Marktschreier, Schweinewirte, Kräuterbauern und vielleicht auch Alpakahirtensein für ein paar Monate :)

Wir werden in den kommenden Monaten auf verschiedene Bauern- und Ferienhäfen arbeiten, was wir uns selbst Mithilfe eines Netzwerkes organisieren. Die Vereinigung nennt sich WWOOF, das steht für "World Wide Opportunities on Organic Farms"  und es gibt sie in sehr vielen Ländern in der Welt, u.a. Deutschland, Kenya und Japan. 

Ich bin  schon vor ca. 2 Jahren durch einen Artikel in eine finn. Tageszeitung auf WWOOF gestoßen und da die Bedingungen für ein Arbeitsvisum für Sami als Finnen nicht so einfach sind, erschien und WWOOF als eine großartige Lösung, denn 
  • man muss eine Arbeit haben, beovr man in Kanada ankommt (als Finn. Staatsbürger)
  • es ist aus Arbeitgebersicht sicher nicht attraktiv, jemanden für 1/2 Jahr anzustellen
  • es besteht das Risiko, dass Sami und ich nicht in der gleichen Stadt Arbeit bekommen/einer gar keine Arbeit findet
  • Arbeiter in lehrenden und medizinisch-pflegerischen Berufen, als auch Straßenmusiker u.a. werden in der Visumspolitik gegenüber kaufmännischer Arbeitsnehmern klar bevorzugt

Da wir für den Rest unseren Arbeitslebens wahrscheinlich Schreibtischhengste bleiben werden, haben wir genau nach dieser Abwechslung und Herausforderung gesucht. Herausoforderung, weil wir beim Ausfüllen des Profils vielleicht das erste Mal im Leben auf die Situation gestoßen, gar keine Qualifikationen für diese Arbeit zu haben. Wir haben jede Menge Kentnisse in kaufmännischen Tätigkeiten,  Office Programmen, Marketing Strategien, Geschäftskorrespondenz usw.. Aber von biologischem Anbau, Tierhaltung und Feldbestellungen wirklich gar keine!!

Wie funktioniert WWOOF?

Man meldet sich bei der Organisation auf der Webseite an und legt ein Profil an, was Fotos enhalten kann, Gründe warum man WWOOF Freiwilligendienst macht und ein wenig über sicht selbst.
Eine zweijährige Mitgliedschaft kostet ein Paar zusammen ca. 50€ und bietet Zugriff auf die Profile und weitere Informationen von mehreren hundert Höfen in ganz Kanada. Man kann die Profile, welche ähnlich  aussehen wie das eigene ansehen und mehr darüber erfahren, was die Bauernhöfe anbauen/welche Tiere sie halten, evtl. Fotos sehen und über eine Nachrichtenfunktion direkt kontaktieren.

Die Suche kann per Suchfunktion erfolgen, indem man z.B. als Sitchwort Bienen oder Montreal eingibt, ist aber auch sehr praktisch basierend auf Google Maps zu nutzen!

Man kann WWOOF mit einem Touristenvisum machen und kann dann maximal 4 Wochen auf einer Farm bleiben (man könnte aber z.B. auf dem Rückweg wieder vorbeikommen) und die wöchentl. Arbeitszeit nach WWOOF Regeln beträgt 20-33 Stunden.  Wir werden also in den c. 5-6 Monaten fünf Höfe besuchen in drei verschiedenen Gegenden. Dazu und zu unseren Reiseplänen bald mehr.

Die Sicherheit von WWOOF ist gewährleistet, da Verstöße von den WWOOF-Teilnehmern selbst gemeldet werden und nach 3 Verstößen in einer Zweijahresperiode wird ein Hof ausgeschlossen, über den Beschwerden eingegangen sind. 
Für die eigenen Sicherheit muss man aber in Kanada durch eine Versicherung auch sorgen, die den Freiwilligendienst sehr teuer werden lassen kann. Wir haben uns für einen Schutz der "manual work" inkludiert von World Nomads entschieden, der für 6 Monate auch satte 600 € pro Person kostet!

Saturday, March 9, 2013

...und das Ausmisten beginnt

Am Mittwoch morgen dieser Woche hatte ich meinen ersten kleinen Anfall von Panik, weil noch alles so eingerichtet ist wie immer, nicht viel verkauft ist und noch keine Kiste nach Deutschland verschickt wurde.

In dieser Woche haben wir aber endlich einiges verkauft, was wir nicht nach Deutschland oder Kanada mitnehmen möchten.
Morgen gehe ich also mit meiner Kollegin Alexandra auf einen Hallenflohmarkt und hoffe sehr viele Kleinigkeiten loswerden zu können, die sich angesammelt haben, obwohl wir wirklich keine Sammler irdischer Besitztümer sind!
Es haben sich Sachen angesammelt, wie
- Fahrradhelme, die man nie wirklich benutzt hat
- Bücher, die man nicht noch einmal lesen wird
- Schlitten, Frisbeescheiben, Inlinessaktes aus Sami's Jugend, Schlittschuhe, die mir immer Blasen machen und eine Gepäckträgertasche, die man sich mal günstig für eine mehrtägige Tour gekauft hat
- Kabel über Kabel, von denen man nicht mehr weiß wofür Sie mal waren
- Sets für den Tisch in verschiedenen Farben, die man mal geschenkt bekommen hat
- Handtaschen, von denen man zu viele hat um alle regelmäßig zu benutzen. ;)

Ich denke, ihr kennt das alle, aber solange man nicht umzieht, spielen diese ungenutztes Gegestände nie eine Rolle.
Ich werde berichten, wie die kommenden Tage und Wochen laufen an der Verkaufs- und Einpackfront :)

Bitte kommentiert und teilt eure Packtipps, Verkaufstipps und ob ihr einige Sachen benötigt, die wir vielleicht haben (könnte ich euch senden).